Viele Böden in Privatgärten sind entweder über- oder unterversorgt. Im Gemüsegarten herrscht häufig durch jahrelange sehr hohe Kompost-, Mist- und Mineraldüngergaben ein Überschuß an Nährstoffen, während andere Gartenbereiche Mangel leiden. Im Erwerbsgartenbau sind Bodenuntersuchungen längst praxisüblich, denn Dünger kosten Geld und außerdem gedeihen optimal versorgte Pflanzen einfach besser und bringen höhere Erträge. Optimal versorgen kann man seine Pflanzen nur, wenn man weiß, was im Boden an Nährstoffen drin ist. Bodenuntersuchungen sollten etwa alle 3 bis 5 Jahre durchgeführt werden. Vor allem für den gemüsebaulich genutzten Garten und für Bereiche, bei denen immer wieder Probleme auftauchen, sind Bodenuntersuchungen unbedingt zu empfehlen.