Der Tag des Gartens gehört zu den festen Aktionstagen für alle, die gerne säen, pflanzen, ernten oder einfach Zeit im Grünen verbringen. Ein festes Datum hat er allerdings nicht. Der Tag des Gartens findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im Juni statt. Dadurch verschiebt sich das genaue Datum von Jahr zu Jahr.

Wann ist der nächste Tag des Gartens?

Du möchtest nicht erst im Kalender nach dem zweiten Sonntag im Juni suchen? Der folgende Rechner übernimmt das für dich. Er ermittelt automatisch den nächsten Tag des Gartens, zeigt dir den Wochentag und das genaue Datum an und berechnet außerdem, wie viele Tage noch bis dahin verbleiben.

Du musst dafür nichts eingeben. Der jeweils nächste Termin wird direkt anhand des aktuellen Datums bestimmt.

Tag des Gartens
Wann ist der nächste Tag des Gartens?
Sonntag
13. Juni 2027
265 Tage verbleiben

Noch 265 Tage bis zum Tag des Gartens. Der Aktionstag findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im Juni statt.

Merke: Der Tag des Gartens liegt immer auf dem zweiten Sonntag im Juni. Nicht die Kalenderzahl, sondern der Wochentag bestimmt deshalb den Termin.

An welchem Datum ist der Tag des Gartens jedes Jahr?

Ein Datum wie der 10. oder 12. Juni lässt sich nicht dauerhaft für den Tag des Gartens nennen. Entscheidend ist immer, auf welchen Kalendertag der zweite Sonntag des Monats Juni fällt.

Dadurch kann der Aktionstag zwischen dem 8. und dem 14. Juni liegen. Ein späterer oder früherer Termin ist nach dieser Regel nicht möglich.

Einige Termine sind:

  • 2027: Sonntag, 13. Juni
  • 2028: Sonntag, 11. Juni
  • 2029: Sonntag, 10. Juni
  • 2030: Sonntag, 9. Juni
  • 2031: Sonntag, 8. Juni

Wenn du dir die Termine nicht selbst ausrechnen möchtest, kannst du einfach den Rechner weiter oben verwenden. Er berücksichtigt automatisch das aktuelle Jahr und wechselt nach einem vergangenen Termin zum nächsten.

Warum fällt der Tag des Gartens in den Juni?

Der Zeitpunkt passt gut zum Charakter des Aktionstags. Im Juni befindet sich der Garten mitten in einer besonders lebendigen Phase. Viele Stauden stehen in Blüte, Gemüse wächst kräftig, erste Früchte können reif sein und zahlreiche Insekten sind unterwegs.

Gleichzeitig bleibt im Garten viel zu tun. Pflanzen benötigen Wasser, Beete müssen gepflegt werden und bei manchen Kulturen steht bereits die erste Ernte an. Der Aktionstag fällt damit nicht in eine gärtnerische Ruhephase, sondern mitten in die Saison.

Der Sonntag erleichtert gemeinsame Aktionen

Dass der Tag des Gartens immer auf einen Sonntag fällt, ist ebenfalls praktisch. Kleingartenvereine und andere Garteninitiativen können an diesem Tag beispielsweise ihre Anlagen öffnen, Führungen anbieten oder zu gemeinsamen Veranstaltungen einladen.

Auch ohne organisierte Veranstaltung kannst du den Tag zum Anlass nehmen, deinen eigenen Garten einmal etwas bewusster wahrzunehmen. Dafür braucht es kein großes Projekt.

Eine einfache Idee für den Tag des Gartens: Nimm dir etwas Zeit und schau nicht nur darauf, was noch geschnitten, gejätet oder gepflanzt werden muss. Beobachte auch, welche Tiere deinen Garten besuchen, was gerade blüht und wie sich die Fläche im Laufe der Saison entwickelt hat.

Wie kannst du den Tag des Gartens nutzen?

Der Aktionstag ist kein Feiertag mit festen Ritualen. Du kannst ihn deshalb so gestalten, wie es zu deinem Garten und deinen Interessen passt. Manchmal reicht schon eine Stunde draußen, um Dinge zu entdecken, die im normalen Gartenalltag leicht untergehen.

Etwas Neues pflanzen

Der Juni bietet noch einige Möglichkeiten für neue Pflanzen. Je nach Art kannst du Lücken im Beet schließen, Kräuter ergänzen oder Kulturen für eine spätere Ernte aussäen. Bei sommerlichen Temperaturen solltest du frisch gesetzte Pflanzen besonders aufmerksam mit Wasser versorgen.

Den Garten aus Sicht von Tieren betrachten

Ein Garten ist nicht nur für Menschen da. Blüten, Gehölze, offene Bodenstellen, Wasser und kleine Verstecke können Lebensraum für zahlreiche Tiere schaffen. Du kannst den Tag nutzen, um einmal zu prüfen, ob dein Garten beispielsweise Nahrung und Rückzugsmöglichkeiten für Insekten und Vögel bietet.

Dabei muss ein naturnaher Garten keineswegs ungepflegt aussehen. Schon einzelne Bereiche mit heimischen Blütenpflanzen, ein weniger häufig gemähter Rand oder verblühte Stängel können einen Unterschied machen.

Eine Kleingartenanlage besuchen

Rund um den Tag des Gartens finden vielerorts Veranstaltungen in Kleingartenanlagen statt. Manche Vereine öffnen ihre Anlagen für Besucher, organisieren Führungen oder bieten Möglichkeiten zum Austausch.

Gerade wenn du selbst über einen Kleingarten nachdenkst, kannst du dabei einen guten Eindruck davon bekommen, wie unterschiedlich Parzellen genutzt und gestaltet werden können.

Alles über den Tag des Gartens

Hinter dem Tag des Gartens steckt mehr als ein Termin für Gartenfreunde. Der Aktionstag soll daran erinnern, welche Bedeutung Gärten und insbesondere Kleingärten für Menschen, Städte und Natur haben können. Dabei geht es sowohl um die Freude am Gärtnern als auch um ökologische und soziale Aspekte.

Seit wann gibt es den Tag des Gartens?

Der Tag des Gartens wird in Deutschland seit 1984 begangen. Angestoßen wurde er aus dem organisierten Kleingartenwesen. Seitdem findet er jedes Jahr am zweiten Sonntag im Juni statt.

Damit besteht der Aktionstag inzwischen seit mehreren Jahrzehnten. Sein grundlegendes Thema hat sich dabei kaum verändert: Der Garten soll stärker als wertvoller Teil des persönlichen und öffentlichen Lebens wahrgenommen werden.

Wer hat den Tag des Gartens ins Leben gerufen?

Die Initiative geht auf den damaligen Bundesverband Deutscher Gartenfreunde zurück, dessen heutiger Name Bundesverband der Kleingartenvereine Deutschlands lautet. Eine wichtige Rolle bei der Einführung spielte der damalige Präsident Hans Stephan.

Im Mittelpunkt stand von Beginn an besonders das Kleingartenwesen. Der Tag sollte Interesse an Gärten wecken und zugleich sichtbar machen, welche Funktionen Kleingärten über die eigene Parzelle hinaus erfüllen.

Was ist das Ziel des Aktionstags?

Der Tag des Gartens richtet den Blick auf unterschiedliche Seiten des Gärtnerns. Ein Garten kann Erholungsraum, Anbaufläche, Treffpunkt und Lebensraum zugleich sein.

Besonders in dicht bebauten Gebieten besitzen Grünflächen außerdem eine Bedeutung, die weit über die einzelne Gartenparzelle hinausgeht. Pflanzen bieten Nahrung und Schutz für Tiere, unversiegelter Boden kann Wasser aufnehmen und Vegetation bringt Grün in ansonsten stark bebaute Bereiche.

Im Mittelpunkt steht nicht nur der schöne Garten. Der Tag soll auch daran erinnern, dass Gartenflächen ökologische, soziale und städtebauliche Funktionen übernehmen können.

Warum spielen Kleingärten eine besondere Rolle?

Kleingärten verbinden privaten Gartenraum mit einer gemeinschaftlichen Struktur. Die einzelne Parzelle wird zwar von ihren Pächtern bewirtschaftet, gleichzeitig liegen viele Gärten gemeinsam in einer Anlage und sind über einen Verein miteinander verbunden.

Dadurch entstehen Orte, an denen Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Hintergründen aufeinandertreffen. Wissen über Pflanzen, Anbau und Gartenpflege wird weitergegeben, gleichzeitig gehören gemeinschaftliche Aufgaben häufig zum Vereinsleben dazu.

Gerade in Städten ermöglichen Kleingärten außerdem Menschen ohne eigenes Grundstück, eine Gartenfläche zu nutzen.

Welche Bedeutung haben Gärten für die Artenvielfalt?

Wie wertvoll ein Garten für Tiere und Pflanzen ist, hängt stark von seiner Gestaltung ab. Ein Garten mit unterschiedlichen heimischen Pflanzen, Blühzeiten über mehrere Monate und verschiedenen Strukturen kann zahlreichen Arten Lebensraum bieten.

Hilfreich sind zum Beispiel Blüten für Bestäuber, Sträucher als Schutz- und Nistplatz, Wasserstellen sowie Bereiche, in denen Laub oder Pflanzenstängel zeitweise liegen beziehungsweise stehen bleiben dürfen.

Weniger günstig für die Artenvielfalt sind dagegen sehr einheitlich gestaltete Flächen, auf denen Tiere kaum Nahrung oder Verstecke finden.

Garten als Ort zum Ernten und Lernen

Ein eigener Garten macht viele natürliche Abläufe unmittelbar sichtbar. Du erlebst, wann Samen keimen, wie stark Pflanzen vom Wetter abhängen und wie lange es von der Aussaat bis zur Ernte dauern kann.

Auch Lebensmittel bekommen dadurch einen anderen Bezug. Eine Tomate, ein Salat oder einige Erdbeeren aus dem eigenen Garten zeigen sehr anschaulich, dass eine Ernte Zeit, Platz und Pflege benötigt.

Selbst auf kleinen Flächen lässt sich damit experimentieren. Ein Hochbeet, wenige Kübel oder ein Kräuterbeet reichen bereits aus, um verschiedene Pflanzen selbst anzubauen.

Ist der Tag des Gartens ein gesetzlicher Feiertag?

Nein. Der Tag des Gartens ist kein gesetzlicher Feiertag, sondern ein Aktionstag. Geschäfte, öffentliche Einrichtungen und andere Betriebe richten ihre Öffnungszeiten daher nicht nach diesem Termin.

Dass er immer sonntags stattfindet, führt manchmal zu Verwechslungen. Der Sonntag gehört aber zur festgelegten Terminregel des Aktionstags und macht den Tag nicht zu einem zusätzlichen gesetzlichen Feiertag.

Tag des Gartens und Tag der offenen Gartentür – ist das dasselbe?

Die Begriffe werden gelegentlich miteinander verwechselt, bezeichnen aber nicht automatisch dieselbe Veranstaltung. Der Tag des Gartens ist der bundesweite Aktionstag am zweiten Sonntag im Juni.

Tage der offenen Gartentür oder offenen Gartenpforte werden dagegen regional organisiert. Ihre Termine können je nach Bundesland, Verein oder Veranstalter unterschiedlich ausfallen.

Es ist allerdings möglich, dass eine offene Gartenveranstaltung zeitlich rund um den Tag des Gartens stattfindet.

Häufig gestellte Fragen zum Tag des Gartens

Wann ist der Tag des Gartens?
Der Tag des Gartens findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im Juni statt.
Ist der Tag des Gartens jedes Jahr am gleichen Datum?
Nein. Das genaue Datum wechselt, weil immer der zweite Sonntag im Juni entscheidend ist.
Seit wann gibt es den Tag des Gartens?
Der Aktionstag wird in Deutschland seit 1984 begangen.
Ist der Tag des Gartens ein Feiertag?
Nein. Er ist ein Aktionstag und kein gesetzlicher Feiertag.
Wer hat den Tag des Gartens eingeführt?
Die Initiative stammt aus dem organisierten deutschen Kleingartenwesen und geht auf den damaligen Bundesverband Deutscher Gartenfreunde zurück.

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